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Vergangenes Wochenende eroberte eine Flotte von einzigartigen Porsche den legendären KK Line Expressway in Ginza zum allerersten Luftgekühlt Tokyo. Historische Rennwagen standen Seite an Seite mit radikalen Umbauten und boten eine Momentaufnahme japanischer Porsche-Kultur in ihrer Reinform. Von den Universal Studios in Los Angeles bis zu einem Flughafenhangar in Kopenhagen haben die „Luftgekühlt“-Gründer Patrick Long und Jeff Zwart schon immer kinoreife Schauplätze für ihr wegweisendes Porsche Festival ausgewählt. Doch die Sperrung einer innerstädtischen Schnellstraße im Herzen von Tokio hob das Event auf ein völlig neues Niveau.

  • Zu sehen war ein beeindruckender Querschnitt aus über 150 luftgekühlten Legenden und der Rennhistorie der Zuffenhausener Sportwagenschmiede. Bedeutende Wettbewerbsfahrzeuge wie der Porsche 904 von 1964, der Klassensiege beim Japan Grand Prix einfuhr, der von Tetsu Ikuzawa gefahrene Porsche 910 aus dem Jahr 1967 und der Langstreckendominator Porsche 956 von 1984 waren auf der KK Line zu Gast. Ergänzt wurden diese durch ikonische Serienautos sowie Sportler mit Straßenzulassung. Dabei reichte die Bandbreite von frühen 356A Cabriolets bis hin zu extrem seltenen 964 Carrera RS N/GT Modellen sowie außergewöhnlichen Sonderanfertigungen wie dem Madlane 935ML oder sogar einem straßenzugelassenen Porsche 962.

  • Die Zusammenkunft dieser Maschinen verkörperte Jahrzehnte luftgekühlter Leidenschaft, von Restaurierungen auf Concours-Niveau bis hin zu charakterstarken Klassikern aus Privatbesitz. Dies unterstrich die besondere Fähigkeit von Luftgekühlt, sowohl das Erbe von Porsche als auch die moderne Autokultur an einem Ort zu vereinen. Die KK Line erstreckt sich von Shinbashi über Ginza, Yurakucho und Marunouchi bis nach Kyobashi im Zentrum von Tokio. Mit der Skyline der Stadt im Hintergrund erwies sich die Hochstraße als die perfekte Bühne für einige der legendärsten Porsche aus der reichen Markengeschichte.

  • Photos: Stefan Bogner / Text: Classicdriver